Hotel-Restaurant Krone am Obertor (Radolfzell)

Anekdoten & Überliefertes

"Griener Winkel" und "Hexenturm"

Beim ehemaligen Obertor, wenige Meter von der Krone entfernt, führt die mittelalterlich enge Grünwinkelgasse zum „Grienen Winkel“. In diesem Stadtteil hatten vermutlich die Fischer zu Zeiten Radolfs ihre Hütten aufgerichtet. Einst bespülten die Wellen des Untersees diesen Platz, dessen Bezeichnung „Grien“ soviel wie Kies, Geröll oder Sand bedeutet und so an die einstige Beschaffenheit des „Winkels“ erinnert.


Die Bebauung des Grienen Winkels besteht aus Resten einer alten Bauern- und Fischersiedlung. Oben ein Foto um die vorletzte Jahrhundertwende. Rechts: der Hexenturm.


Der an den Grienen Winkel anstoßende Pulverturm im südlichen Teil des Stadtgartens. Als 1860 die Bahnanlagen entstanden, füllte man das ganze davor liegende Ufergelände auf wodurch der Turm ganz erheblich im Boden verschwand.

Dieses Häuschen nahe der Stadtmauer, ein typisches Überbleibsel der einfachen Fischer- und Bauernsiedlung des 18. Jahrhunderts, repräsentiert das alte urwüchsige Radolfzell. Die "Villa Windschief" entging 1986 dem Abbruch.

Gemäß alternativer Deutung des Wortes „grien“ könnte dies an das Weinen ("greinen") der im Hexenturm eingekerkerten unglücklichen Frauen erinnern, die man als Hexen verdächtigte. Die Radolfzeller Geschichte weiß allerdings nichts von Hexenprozessen oder überhaupt über das Vorhandensein von Hexen zu berichten. Die Radolfzeller Bevölkerung zeigte keinen besonderen Hang zum Aberglauben und die Obrigkeit war weithin wegen ihrer Milde und Vernünftigkeit in Strafsachen bekannt.

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Hotel-Restaurant Krone am Obertor
Hans und Monika Weber
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