Restaurant Grüner Baum (Moos)

Rolle in der Geschichte

Vom Dorftreffpunkt...

In dem neuen Gasthaus lief das Geschäft gut an. Da es direkt an der Hauptverkehrsstraße liegt, kehrten Fuhrleute und Händler auf ihrem Weg von und zur Arbeit ein. Die ortsansässigen Bauern stärkten sich hier nach den anstrengenden Markttagen auf dem Rückweg, und auch die Fischer suchten im Grünen Baum Gesellschaft für ein Schwätzchen.
Als Georg Baum 1880 starb, führte Sohn Franz den Familienbetrieb weiter, ja vergrößerte sogar, indem er einen Weinhandel aufzog. Er kaufte alle Weine der Höri auf, war gleichzeitig ein angesehenes Gemeindemitglied und wurde schließlich zum Bürgermeister gewählt.


Der Gründer: Georg Baum (1821-1880)

1908 bis 1882 befand sich im Grünen Baum eine Poststelle. Alle Familienmitglieder waren daher gleichzeitig auch "Postler". Neuigkeiten "aus aller Welt" kamen somit zuerst im Grünen Baum an.


Ein letztes Schild erinnert noch an die alte "Postherrlichkeit".

In den1940er Jahren verfügte die Poststelle im grünen Baum als einzige über ein Telefon.

... zum stilvollen Gourmet-Treffpunkt

Rosel und ihr Gottfried gaben ihr Bestes. 1958 wurde das schon seit den 20er Jahren geplante, ehrgeizige Bauvorhaben, die Gasträume zu erweitern, realisiert. Auf dem Areal der abgerissenen Villa Stein entstand ein Nebenzimmer mit weiteren 60 Sitzplätzen und neuen sanitären Anlagen. Ein weiterer Umbau erfolgte 1964 im Stil des renommierten Künstlers Robert Seyfried.

Nach Abschluss seiner Ausbildung im Jahr 1977 unterstützte der zweite Sohn Hubert den Vater in der Küche. Mit ihm kamen auch für den grünen Baum wieder Energie und neue Ideen ins Haus.
Wird Hubert Neidhart nach den typischen Eigenschaften der Höri-Alemannen befragt, nennt er : "Einfallsreichtum und Sturheit". Diese Attribute verhalfen auch ihm dazu, den Grünen Baum in eine hervorragende Zukunft zu führen.

Nachdem Seniorchef Gottfried Neidhart durch einen Schlaganfall gezeichnet, die Ägide über das Haus abgeben musste, übernahmen Hubert und seine Schwester Cordula den Grünen Baum in Eigenregie. Hubert machte das Haus in einem ausgeklügelten 10-Jahresplan zu dem, was es heute darstellt: einem Gourmet-Treffpunkt mit Stil.

Direkt "nebenan", im Garten des "Grünen Baum", wurde 1970 das "Haus Gottfried" errichtet, ein Hotel mit Hallenbad. Der älteste Sohn Klaus (ergo Huberts Bruder) führte es zunächst mit seiner Schwester Marlies, später mit Ehefrau Gerlinde. Die Konzeption, das Schwimmbad durch eine Bar mit dem Restaurant zu verbinden, lag damals voll im Trend und bescherte dem Haus Ruhm von Nah und Fern. In der Badehose an der Bar zu sitzen, zu trinken und zu feiern, fand großen Anklang. Zu Silvester wurde über das Becken sogar ein Steg gebaut, auf dem das kalte Büffet präsentiert wurde. Bei Feinschmeckern war das Haus bekannt. 2016 schloß der renommierte Betrieb für immer seine Tore - Zeitungsbericht siehe Link unten.

Bruder Klaus Neidhart führt das gegenüber liegende "Haus Gottfried" bis 2016.

Bereits "antiquarisch": der gemeinsame Flyer "Grüner Baum" und "Haus Gottfried"

Weitere Informationen zu diesen Themen im Internet


Restaurant Grüner Baum
Familie Neidhart
Radolfzeller Straße 4
78345 Moos
Telefon: +49 (0)7732 / 5 40 77
Fax: +49 (0)7732 / 5 22 38
eMail: info@gruenerbaum-moos.de
http://www.gruenerbaum-moos.de

Ruhetage/Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag Die Küchen-Öffnungszeiten: Freitag bis Dienstag von 12 Uhr - 13.30 Uhr 18 Uhr bis 21.30 Uhr Für die Öffnungszeiten sehen Sie bitte auch auf die Webseite des Gasthauses

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