Gasthof Pension Scheffellinde (Blumberg-Achdorf)

Tipps und Touren

Kamele & Sauschwänzle

Seit dem 16. Jahrhundert wurden die Erzlagerstätten in und um Blumberg systematisch abgebaut, frühere Kleinanlagen zur Eisengewinnung sind wahrscheinlich. Um den wirtschaftlichen Aufschwung nach den Verwüstungen des 30jährigen Krieges zu beschleunigen, kurbelte die fürstenbergische Herrschaft auch den Erzabbau wieder an.
Eine Kuriosität war der Einsatz von Kamelen zum Transport von Holz und Kohlen. Die Tiere könnten Teil der Beute gewesen sein, die das Haus Fürstenberg nach dem Sieg gegen die türkischen Belagerer Wiens im Jahr 1683 erhalten hatte. Tatsache ist, dass die Akten in den Folgejahren mehrfach über den Einsatz der exotischen Wüstentiere im Bergbau berichten.
Ab 1936 erlebte der Erzabbau nochmals eine kurzfristige Blütezeit, die mit der endgültigen Stilllegung 1943 endete. In diesen Jahren holte man viele „Kumpel“ aus dem Saarland auf die Baar.
Bei Exkursionen in und um Blumberg kann man an Geländeformationen, den Überbleibseln einer Aufbereitungsanlage, der Siedlungsarchitektur, durch Gasthausnamen oder am alten Bergmannkino noch Spuren der letzten Blütezeit des Erzbergbaus entdecken.



Eine ultimative Attraktion ist die „Sauschwänzlebahn“, die ihren Namen den vielen Kehren verdankt. Wer mit dieser ehemals strategischen Bahn von Blumberg nach Weizen fährt erlebt die herrliche Randenlandschaft und eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Die Lok der legendären Baureihe 50 oder der original Mitropa Waggon versetzen Eisenbahnfreunde in Verzückung.

Weiterführende Informationen im Internet



Gasthof Pension Scheffellinde
Landgasthof Scheffellinde
Lindenstraße 8
78176 Blumberg-Achdorf
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