Landgasthof Kranz (Ohlsbach)

Weiterführende Informationen

Bergbau in Hinterohlsbach

Vom "Kranz" aus sind Sie rasch in Hinterohlsbach (siehe Karte im Kapitel ÜBERLIEFERUNGEN...). Hier wurde im Spatwerk bereits seit 1866 geschürft*. Noch bis zum zweiten Weltkrieg arbeiteten rund 100 Beschäftigte im Schwerspatabbau unter Tage. Das Bergwerk wurde in den 1950er Jahren geschlossen.
Der Ohlsbacher Schwerspat ging an Anilin-Fabriken und wurde u.a. zur Herstellung von Schiffgewichten benötigt.


Oben: die "Maria-Hilf" Kapelle wurde 1850 erbaut, als es in der Umgegend noch mehrere Bauernhöfe gab. Im Gebiet oberhalb der Kapelle (siehe Pfeil, Bild rechts) finden sich noch verborgene Überbleibsel ehemaliger

Stolleneingänge und Schächte *.


Links: ehemaliger Förderstollen im Abbaugebiet "Henneloch". Oben: .. und so sah es im Stollen aus - Bildrechte siehe * (Stern)

* Bilder und Hintergrundinformationen sind folgendem -sehr empfehlenswerten!- Beitrag entnommen:

"Ehemaliges Spatwerk Ohlsbach" von Marcus Heizmann, Ohlsbach. Veröffentlicht in "Die Ortenau", 85. Jahresband 2005 - siehe Link zur Homepage des Historischen Vereins für Mittelbaden.
© Universitätsbibliothek Freiburg - gesamter Text siehe Link ganz unten (pdf-Datei via Uni FR)

Das ehemalige Bergwerks-Verwaltungsgebäude. Wo heute rechts ein kleiner See liegt, stand bis zur Auflösung das Kohlelager für die Dampfmaschinen. Dahinter befand sich der Stollen-Haupteingang. Eine Wanderung im hinteren Ohlsbachtal ist immer ein Erlebnis.

Auch wenn Sie keine verborgenen Stolleneingänge mehr entdecken, faszinieren alte Grenzsteine und sehenswerte Bildstöcke (s. Kapitel ÜBERLIEFERUNGEN...) als Zeugen vergangener Lebenswelten.


Landgasthof Kranz
Dipl.-Ing. Gertrud R. Schwörer
Hauptstraße 26
77797 Ohlsbach
Telefon: +49 (0)7803 / 33 12
eMail: info@landgasthof-kranz.de
http://www.landgasthof-kranz.de/

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