Landgasthof zur Post (Heiligenberg-Betenbrunn)

Rolle in der Geschichte

Vom Kloster zum Gasthof

Als ehemaliger Teil eines Franziskanerklosters aus dem 14. Jahrhundert steht der heutige Landgasthof zur Post unter Denkmalschutz.

Den unmittelbaren Zusammenhang des Gebäudes mit der im 13. Jahrhundert erbauten Kirche verdeutlicht ein Besuch der sehenswerten Wallfahrtskirche gleich nebenan. Wenn man an der Westwand das Bild oberhalb des Beichtstuhls betrachtet, erkennt man das heutige Gasthaus mit einem angebauten Quertrakt bis zur Kirche. Die Grundmauern müssen also schon zur damaligen Zeit bestanden haben.

Nach der Verlegung des Klosters nach Donaueschingen im Jahre 1801 wurden die Gebäude landwirtschaftlich genutzt. Wann der Verbindungstrakt zwischen Stall- und Scheunenteil und der Kirche zerstört wurde, ist nicht belegt. Sicher ist jedoch, dass das Gebäude des Gasthofs bis zu seiner heutigen Bestimmung ein Bauernhaus war.

Wie früher absolut üblich, wurde in den Jahren von 1948 bis 1970 nebenher eine Poststelle betrieben. Der Name sowie ein Posthorn als Wirtshausschild erinnern an diese Zeit.


Ein Bild des Gasthofs Post finden Sie auch in der benachbarten Kirche (Gemälde über dem Beichtstuhl)

Der Ausleger erinnert an die Zeit als Poststelle


Landgasthof zur Post
Heinrich und Luzia Fröman
Betenbrunn 17 - 19
88633 Heiligenberg-Betenbrunn
Telefon: +49 (0)7554 / 9 98 80
Fax: +49 (0)7554 / 99 88 24
eMail: froeman@landgasthof-neue-post.de
http://www.landgasthof-neue-post.de

Ruhetage: Mittwoch

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