Greiffenegg-Schlössle (Freiburg)

Rolle in der Geschichte

Familiengeschichte der Tröndlin von Greiffenegg, Stadtgeschichte von Freiburg - Freiburger Schlossberg

Alterssitz des letzten österreichischen Vertreters / Regierungspräsidenten Hermann Tröndlin von Greiffenegg in Freiburg

Freiburg, 1120 von den Zähringern als Markstadt mit zahlreichen Privilegien gegründet, wird überragt vom Münster, das vom 13. bis ins 15. Jahrhundert erbaut wurde. Der Silberreichtum machte den ‚freien’ Städtern den Bau eines derartigen Bauwerks über Jahrhunderte hin möglich. Und auch jetzt noch werden am Freiburger Münster, dank der unermüdlichen Münsterbauhütte, Schäden im roten Sandstein renoviert und restauriert, die aufgrund der Umwelteinflüsse dramatisch sichtbar werden. Doch das ‚grüne’ Image als ‚Umwelthauptstadt Deutschlands’ macht sich an kommunalen Konzepten zum Klimaschutz durch den Einsatz regenerativer Energien, dem öffentlichen Nahverkehr, Programmen zum Wärmeschutz und zur Energieeinsparung bemerkbar. Modellhaft die Freiburger Mülltrennungsleidenschaft…
1944 wurde Freiburg am 27. November durch englische Bomber in Schutt und Asche gelegt – das ’Wunder von Freiburg’ ließ das Münster inmitten der Ruinen aufrecht und praktisch unbeschädigt stehen.

Auf dem Schlossberg errichteten die Zähringer schon vor der Stadtgründung zu ihren Füßen im 11. Jahrhundert eine Burganlage, die auf die durch Berthold II 1078 errichtete namensgebende Burg in Zähringen folgte. Das ‚Castrum de Friburch’ war bis ins 15. Jahrhundert auf Karten verzeichnet – Hartmann von Aue besang es als das „prächtigste Schloss in deutschen Gauen.“

Die Zähriger waren mit ihren Städtegründungen, die das berühmte Zähringer Straßenkreuz aufweisen, auch in Offenburg, Villingen, Neuenburg sowie in der heutigen Schweiz in Freiburg, Murten und Burgdorf wirksam und errichteten den ersten Territorialstaat am Oberrhein. Während der Zeit der französischen Herrschaft von 1677 bis 1697 ließ der umstrittene französische Festungsbaumeister Marschall Vauban den Schlossberg zu einer beeindruckenden militärischen Festung ausbauen, deren Anlagen heute wieder frei gelegt werden.

In der für Vauban typischen Bauform einer Sternschanze, wie sie im elsässischen Neuf-Brisach zu bewundern ist, wurden die Reste der zähringischen Burganlage und der zwischenzeitlichen österreichischen Leopoldsburg mit einbezogen. Das ‚Fort St. Pierre’ erhielt seinen Namen vom St. Peterstal, wie das Dreisamtal ursprünglich geheißen hatte und das untere Schloss wurde zum ‚Fort de l’Aigle’, dem Adlerschloss. Die Bauten boten bis zu 5.000 Soldaten Unterkunft. 1745 ließ Ludwig XV die gesamte Festung schleifen.

Vom Schlossberg hat man eine einzigartigen Überblick über die Stadt, die unter der Leitung des damaligen Stadtbaumeisters Schliepe ab 1945 wieder in historischem Gewand aufgebaut wurde.


Porträt von Hermann von Greiffenegg

So sah das Greiffeneggschlössle um 1850in einer zeitgenössischen Lithographie aus


Außenansicht des Schlössles

Blick aufs Münster




Hermann von Greiffenegg
Greiffenegg-Schlössle
Greiffenegg-Schlössle
Schlossbergring 3
79098 Freiburg
Telefon: +49 (0)761 / 3 27 28
Fax: +49 (0)761 / 28 96 02
eMail: info@greiffenegg.de
http://www.greiffenegg.de

Ruhetage: keine - täglich geöffnet von 11.00 bis 24.00 Uhr

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