Gasthaus zur Kanone (Haslach )

Anekdoten & Überliefertes

Brauchtum und Sagen

Brauchtum wird in Haslach noch gepflegt. Haslacher Bürger haben durch ihr Engagement dafür gesorgt, dass traditionelle Bräuche weiter "gelebt" werden. Dieser regionalgeschichtlich und volkskundliche bedeutende Vorgang, oder -um in alter Ausdrucksweise zu bleiben- diese Bewahrung eines "Schatzes" von Traditionen, sei hiermit ausdrücklich gelobt. Siehe dazu ein Portrait der Brauchtumspfleger im Linkangebot (Beitrag in der Badischen Zeitung - unten auf dieser Seite).

BICKERESEL, ein weißes Ungetüm aus Esel und Vogel, der ganz mit Pelz verhüllte PELZMÄRTEL, der kettenrasselnde, finstere KNECHT RUPRECHT sowie als heller Gegenpol eine Engelsfigur und der Heilige Nikolaus persönlich - sie LEBEN in Haslach und ziehen vier Tage lang bis zum 6. Dezember durchs Städtchen (siehe Bild links).

Auch der so genannte Storchentag, welcher einst der Vertreibung von "Ungeziefer" (Schlangen und Kröten) diente und heute hauptsächlich die Kinder begeistert (es gibt Süßigkeiten), wird in 300-jähriger Tradition am 22. Februar zelebriert.


Foto von Wendelinus Wurth, veröffentlicht in der Badischen Zeitung vom 03.12.2011

Der "Martismärkt" in Haslach; aus "Badisches Volksleben..." von E.H. Meyer -- zum VERGRÖSSERN ANKLICKEN


Blick vom Roten Kreuz (einer steil abfallende Erhebung) auf Haslach. Hier steht als geschütztes Naturdenkmal die Waldteufelseiche. Im Bild rechts die...

»Waldteufelseiche auf dem Rotkreuz«, gemalt 1895 von Xaver Thoma. Dieses gewaltige und frisch restaurierte Wandbild befindet sich im Nebenzimmer der "Kanone"

Die Waldteufelseiche

Einst war dies der Lieblingsbaum eines verarmten Hutmachers, der sich meist im Wald herum trieb und den man deshalb WALDTEUFEL nannte. "Seine" Eiche schmückte der Xavere an Festtagen mit einer Fahne, die von Haslach aus gesehen wurde. Als er wieder einmal bis zur höchsten Spitze seines Lieblingsbaums geklettert war um ihn zu schmücken, verlor er den Halt und stürzte kopfüber in den Tod.
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Eine letzte -eher grausige- Sage...
finden Sie in der folgenden Verlinkungsliste. Lesen Sie unten über den angebotenen Link von Hexen, die zusammen mit einem dunklen Mann, dem Wesserli, der Ihnen zu Willen gewesen ist, teuflische Dinge getrieben haben. Man erzählt unter anderem von Brandstiftung. Nach Ihren grausamen Taten soll die vermeintliche Hexe Gertrud Senwig auf einem schwarzen Tier ähnlich einer Geiß davon geritten sein. 2006 wurde in Haslach die Fasnachtszunft der Senwig Hexen gegründet.

Oben: "Hexenritt" von Hans Thoma, 1869 (Ausschnitt eines Aquarells); rechts: "Hexentanz...", Ansichtskarte um 1900


Gasthaus zur Kanone
Familie Sütterlin
Hauptstrasse 54
77716 Haslach
Telefon: +49 (0)7832 / 97 75 11
Fax: +49 (0)7832 / 97 75 61
eMail: willkommen@gasthaus-kanone.de
http://www.gasthaus-kanone.de/index.html

Ruhetage/Öffnungszeiten: Montagabend und Dienstag ganztags

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