Hotel Restaurant Kreuz Reichenau (Insel Reichenau)

Entdeckungen im Gasthaus

Butzenscheiben die Reichenauer Geschichte erzählen...

... fallen aufmerksamen Gästen bereits vor Betreten der Gasträume auf.

Direkt neben den oberen Stufen zur Gaststube hin erfreut das "Blumenfenster" mit pastellfarben gehaltenen und naturalistisch gestalteten Abbildungen verschiedener Blumen.

Wer zuvor das Gasthaus bereits von außen inspiziert, erkennt an der östlichen Außenwand unschwer ein großes Fenster, das sich erkerartig von der Fassade abhebt. Das "Reichenau - Fenster".
Nach Betreten der Gasträume ist es gleich linker Hand zu sehen und beeindruckt schon durch seine schiere Größe. Auch hier gefallen die Farben, die teilweise kräftiger ausfallen als bei den floralen Motiven, das Rot der Bürgerwehruniform beispielsweise leuchtet förmlich.

Die fließenden Formen dieser künstlerischen Fenstergestaltung sind ebenfalls gut gelungen und das ganze Werk legt ein gutes Zeugnis für die ausführende Firma Dierig aus Überlingen ab.
Die Fenster wurden 1975 eingebaut.


Das "Reichenauer Fenster" in seiner vollen Pracht.

Auch hier ist der "gute Nachbar", St. Georg, anzutreffen.


Beinahe schon eine optische Spielerei: die Fensterkunst zeigt, was dahinter zu sehen ist: das typische Reichenauer Bild von Feldern und Gewächshäusern.

Das "Reichenauer Fenster" von außen

Ein Autodidakt

Interessante Bilder, alle mit regionalem Bezug, schmücken die Gasträume des „Kreuz“.

Darunter auch Werke von Walter Hangarter. Sein lebendiger eigenwilliger Stil, der ein wenig den „Hauch der 1960er“ verströmt, ist unverkennbar. Seine Landschaftsmotive erfassen das „Wesen“ der Region und sind in ihrer Wirkung „großräumig“. Selbst wenn es sich, wie bei dem hier gezeigten Bild (unten links), um ein kleineres Format handelt.
Hangarter beschreiben Zeitgenossen als lebenszugewandten Menschen. „Er war kein Kind von Traurigkeit“ weiß Altwirt Manfred Prinz zu berichten. „…un immer e Zigarr im Muul“ ergänzt Gerda Prinz.

Wer heut nach Werken von Hangarter sucht stellt fest, dass der Künstler seinen Platz im Olymp der regionalen Künstler gefunden hat. Auch der Preis zeigt die Wertschätzung für seine Werke (siehe Link weiter unten). Es ist auch ein Buch über den Künstler erschienen: „Schilf und Stahl. Auf den Spuren des Bodenseemalers Walter Hangarter“.

Im Hintergrund dieser Riedlandschaft von Walter Hangarter ist der pappelgesäumte Damm zur Reichenau erkennbar.

Walter Hangarter bei einer Feier im "Kreuz"

Weitere Informationen zu diesen Themen im Internet


Hotel Restaurant Kreuz Reichenau
Familie Prinz
Zelleleweg 4
78479 Insel Reichenau
Telefon: +49 (0)7534 / 3 32
Fax: +49 (0)7534 / 14 60
eMail: kreuz-reichenau@t-online.de
http://www.kreuz-reichenau.de

Ruhetage/Öffnungszeiten: Die Ruhetage sind Montag und Donnerstag

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