Konzil (Konstanz)

Entdeckungen im Gasthaus

Die Fresken im oberen Saal

Lange Zeit stand das Kaufhaus verwahrlost und halbverlassen da, ringsum hatte man die alten Nachbarn, wie das Dammtor, den Aberhagken, das Steuerhaus usw. abgerissen. Kein Wunder, dass viele Konstanzer meinten, das alte Gebäude passe nicht mehr in die Zeit. Als dann der Anschluss an das badische Eisenbahnnetz erfolgte, hofften einige, dass es den Nachbarn gleich abgerissen werden müsse. Zum Glück gab es in der Stadt eine Strömung, die dem Niederreißen Einhalt gebot. Der große Saal wurde wieder in einen baulich untadeligen Zustand gesetzt. An der Stelle, an der früher die berühmte Konstanzer Leinwand zum Kauf ausgelegt wurde, konnten Maler- und Bildhauerwerke ausgestellt werden. Auch in den unteren Hallen konnten wieder Märkte stattfinden.

Nur der Wandschmuck fehlte noch. Die Stadt bat den berühmten Mitbürger Friedrich Pecht, in die dafür freigelassenen Friesstücke Fresken einzufügen.
Auf der linken Seite sollten die Bilder mit der Völkerwanderung beginnen und mit dem Mittelalter abschließen, auf der rechten Seite sollte mit dem Zeitalter der Renaissance begonnen werden. Auf diese Weise entstanden zwischen 1869 und 1876 18 Fresken, die auch heute noch bewundert werden können.


Im oberen Saal...

mit seinen uralten Balkenfinden Sie auch die Fresken Friedrich Pechts. Oben: Kaiser Josef besucht Konstanz


Kaiser Wilhelm in Konstanz

Die Alamannen werden bekehrt

Die Bilder im unteren Konzilsaal

Der Konstanzer Kommerzienrat Gustav Prym erreichte mit einer Spende, dass der Kunstmaler August Groh den unteren Konzilsaal mit Szenen aus der Zeit des Konzils schmücken konnte. Leider wurden sie zum Teil umgehängt, verputzt, zerschnitten. Nach einer umfangreichen Restauration können nun die meisten der Bilder in ihrer ehemaligen Schönheit wieder bewundert werden.

August Groh (1871 - 1944) war Professor an der Karlsruher Kunstgewerbeschule. Bis 1924 lehrte er Monumentalmalerei und Plakatkunst. Oben: höfischer Tanz; rechts: Detail der historisch gut rekonstruierten damaligen Mode

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Kolorierte Radierung von Nikolaus Hug (1771-1852); Original im Rosgartenmuseum Konstanz
Konzil
Hölzl - Gastronomie GmbH
Hafenstraße 2
78462 Konstanz
Telefon: +49 (0)7531 / 2 12 21
eMail: mail@konzil-konstanz.de
http://www.konzil-konstanz.de/

Ruhetage/Öffnungszeiten: Kein Ruhetag, das Restaurant in der Patronentasche ist von 10.00 - 22.00 Uhr geöffnet.

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