Markgraf von Baden (Salem)

Besitzer, Winzer, Kellermeister

FIDELITAS und BADEN

"Fidelitas" also „Treue und Verlässlichkeit“ ist das Motto der Markgrafen von Baden, einem der ältesten früher regierenden Fürstenhäuser Deutschlands. Diese Fürstenlinie stammt vom Geschlecht der Zähringer ab. Dynastievater aller Badischen Markgrafen war Hermann II. von Zähringen, der sich am 27. April 1112 erstmals Markgraf von Baden nannte. Er verknüpfte seinen aus Verona stammenden Titel mit der heutigen Stadt Baden-Baden. Seither teilen das Haus und das spätere Land Baden – vom Main bis zum Bodensee, vom Rhein bis tief in den Schwarzwald – diesen Namen.

Ab 1771 entwickelte sich das als „Markgrafschaft Baden“ bezeichnete Gebiet zum Großherzogtum Baden (1806–1918). Die Markgrafen von Baden sind seit 1802 in Salem ansässig. Kultivierung von Wein hat eine jahrhundertealte Tradition im Hause Baden, bereits seit 1693 ist die Familie im Besitz von Schloss Staufenberg und den umliegenden Weinbergen. Eine bewusst naturnahe Bewirtschaftung ist oberste Maxime. Die Notwendigkeit "diese herrliche Landschaft" mit wenig Eingriffen zu gestalten, also Respekt und Verantwortung gegenüber der Natur zu zeigen, werde von Generation zu Generation weiter gegeben. "Tradition ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich".


Markgraf Christoph von Baden erließ 1495, also noch vor Einführung des Reinheitsgebotes für Bier, ein qualitätssicherndes Weingesetz. Auch Karl Friedrich von Baden förderte in der Zeit um 1870 Forschungen zum Weinbau und die Ausbildung junger Winzer.

Markgraf Karl Friedrich von Baden (Bildrechte s.u. *)


Diese Stammtafel des Hauses Baden (von: www.s-line.de) beginnt bei Christoph I. (1475-1527; s. Bild oben) und endet bei Markgraf Berthold von Baden, dem Vater

des jetzigen Markgrafs, SKH Markgraf Max von Baden. Er ist auf der Fotografie oben mit Markgräfin Valerie zu sehen. In der Mitte SKH Prinz Bernhard von Baden (Bild: Thomas Warnack, freier Fotograf).

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Markgraf Karl Friedrich (1738 - 1811) sollten vor allem alle "Gutedel" Liebhaber dankbar sein. Er verhalf der Gutedelrebe zum Durchbruch und ihrer führenden Stellung im Markgräfler Land. Diese Region (s. Link, unten) , welche den Südwestzipfel des Landes Baden bildet, ist eine der neun ausgewiesenen badischen Anbaugebiete.

Zurück zum Schloss Salem, welches Wohnsitz des Markgrafen von Baden und Verwaltungszentrale für die Weingüter ist. Die gesamten Markgräflichen Unternehmungen werden von hier aus durch Prinz Bernhard geleitet, wobei er durchaus familiäre Unterstützung, zum Beispiel durch seinen Bruder, Prinz Michael, erhält. Auf dem Schlossgelände befindet sich überdies eine der bekanntesten und besten Privatschulen Deutschlands, die Schule Schloss Salem (s. Link, unten).

Empfehlenswerte weiterführende Lektüre über den Badisch-Fürstlichen Wohnsitz bietet das Land Baden-Württemberg (seit 2009 Besitzer von Kloster + Schloss) auf seinem Internetportal an. Klicken Sie dazu auf den ersten Link der Liste unten. Hier sind überdies einige weitere Quellen zum Hause Baden und der ehemaligen Markgrafschaft verknüpft.

(*Bild: Wikipedia, gemeinfrei)

Die Prinzen Michael (links) und Bernhard (Generalbevollmächtigter der Markgräflichen Familie) sind zwei von vier Kindern des Ehepaares Max Markgraf von Baden und Valerie, Erzherzogin von Österreich (Prinzessin aus dem Hause Habsburg-Lothringen).

Martin Kölble (links), ist der Markgräfliche Kellermeister und Horst Biedermann Chef und Küchenmeister des histoischen Gasthauses Schwanen beim Schloß Salem. Er ist ebenfalls ein Liebhaber der markgräflichen Weine und schenkt diese "mit Überzeugung" aus.


Markgraf von Baden
Schloss Salem
*
88682 Salem
Telefon: +49 (0)7553 / 8 12 84
Telefon: +49 (0)781 / 93 22 79 55
Fax: +49 (0)7553 / 8 15 69
eMail: weingut@markgraf-von-baden.de
http://www.markgraf-von-baden.de/

Historische Weingüter in Baden